Kurzbeschreibung des Projektes (genaue Beschreibung in der Powerpoint- Präsentation zum Download)

  • Tandemunterricht Deutsch-Polnisch ab Klassenstufe 8: Deutsche und polnische Schüler lernen gemeinsam und fungieren gleichzeitig als Schüler und Lehrer
  • Einzelne Fächer werden auf Deutsch und Polnisch für die Schüler unterrichtet, z.B. Musik, Sport, Kunst, Mathe
  • Europaklassen: gemeinsame Projekte einmal pro Monat
  • Gemeinsame Fahrten und Feiern der Schüler - Teilnahme von Lehrern und Schülern an Schulhöhepunkten der jeweils anderen Schule, z.B. Talentewettbewerb in Polen, Sportfesten in Deutschland und Polen, Teilnahme der polnischen Schüler am Europafest in Heringsdorf - Gemeinsame Feiern der Lehrer in Deutschland und Polen: z.B. Weihnachtsfeier, Lehrertag
  • geplant für dieses Jahr: Fahrt nach Kamminke der Schüler der 10. Klasse im November

Hier die Vorstellung des Projektes (pdf, ca. 6 Mb)

Hier ein paar Impressionen vom Polenprojekt 2015

            

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Tiertreffen der 5. Klassen 2016

Wie Tiere sprechen - ein fröhliches Projekttreffen der Fünftklässler

Wie macht die Kuh? Natürlich „Muh.“ Und die Katze? „Miau.“ Das weiß doch jedes Kind. Da muss man doch keine Fremdsprachen können!
Nun ja, weit gefehlt, wie die Projektschüler aus den beiden Partnerschulen im Begegnungsprojekt- Grundschule Nr. 1 in Swinemünde und Europäische Gesamtschule Insel Usedom - am 10.November 2016 beim ersten Projekttreffen in Ahlbeck schnell feststellten. Während des lustigen Anfangsspiels war der Tandempartner gar nicht so leicht zu finden, wenn es sich z.B. um das Hündchen oder das Hähnchen handelte. Ein Hund (pies) macht auf Polnisch nämlich „Hau, hau“ und ein Hahn (kogut) „Kukuryku“. Tja, Fremdsprachen sind schon eine feine Sache! Und sie zusammen zu entdecken, machte den polnischen und deutschen Kindern sichtlich Spaß.
Los ging es am Donnerstag gegen 11.30 Uhr in zwei Gruppen, die von Frau Klepuszewska und Frau Zapnik geleitet wurden. Nachdem sich alle Schüler kurz vorgestellt hatten - natürlich in der Fremdsprache - wurden fleißig Tiernamen in beiden Sprachen gelernt und in einem fröhlichen Bewegungsspiel ausprobiert. Die anfängliche Unsicherheit auf beiden Seiten verlor sich schnell, sodass man beim gemeinsamen Malerei-Spiel in angeregter Plauderei versank. Und es wurde geredet - mit Händen, mit Füßen, mit dem ganzen Körper, es wurde gemalt und noch einmal laut wiederholt und nachgefragt- bis endlich alle in der Gruppe (fast) alles verstanden hatten.
Am Ende hielt jedes Kind ein gezeichnetes Tier in den Händen, dessen Name zwar nicht immer aus der Darstellung sofort ersichtlich war - immerhin hatten viele Schüler im häufigen Wechsel an vielen Bildern gearbeitet - aber eine interessante Begegnung war es auf jeden Fall. Und der bzw. die eine oder andere lief noch mit dem kleinen Tierbildchen auf dem T-Shirt nach Hause, um den Eltern zu zeigen, was er bzw. sie gelernt hatte.
Mal sehen, was das nächste Treffen bringt, das dann die polnischen Lehrer vorbereiten werden. Die Fünftklässler werden sich in Swinemünde wiederbegegnen und bis dahin sicher noch das ein oder andere wichtige Wort auf Deutsch oder Polnisch lernen, um sich mit den Klassenkameraden des Nachbarlandes besser unterhalten zu können.

I.Zapnik

Schulvertrag mit polnischer Schule

Die Vertragsunterzeichnung zwischen den Partnerschulen

Am Donnerstag, dem 08.09.2016, wurde die Kooperation der beiden Bildungseinrichtungen „Europäische Gesamtschule Insel Usedom“ und „Szkoła podstawowa nr 1 im. Marynarki wojennej RP“ in Swinemünde vereinbart. Mit der Vertragsunterzeichnung im Rahmen des Besuchs der 5.Klassen der Ahlbecker Schule in Swinemünde soll die deutsch-polnische Zusammenarbeit, die an unserer Schule schon Tradition hat, auch mit den Klassen der Orientierungsstufe intensiviert werden. Im Vorfeld gab es für die über 70 Schüler der neuen 5.Klassen einen kleinen, aber nicht minder spannenden Einblick in den Alltag der polnischen Altersgenossen. In Gruppen nahmen die deutschen Schüler an einer Unterrichtsstunde, an einer Schulführung und an sportlichen Spielen teil. Nun sollen gemeinsame Unternehmungen folgen, die jeweils im Wechsel in der deutschen und in der polnischen Schule stattfinden werden.

Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags durch die Schulleiter J. Lipiński und J.Räsch (dahinter v.l.n.r. M.Klepuszewksa - diesjährige Sprachassistentin für Polnisch, Frau Zapnik - eine der Koordinatorinnen des deutsch-polnischen Unterrichts- und Begegnungsprojektes (2.Koordnatorin = M. Balsewicz), Frau Schröder (Vertreterin der Gemeinde)

Artikel zum Polenmobil

Polnischunterricht mal anders

Neugierige Blicke und die Frage: „Was ist das für ein rotes Auto, das da auf dem Schulhof steht?“ - so begann der Donnerstagmorgen am 15.September 2016 an der Europäischen Gesamtschule Insel Usedom.
Für die 7 Ga und die 9 Ga - beides Klassen, deren Schüler sich für Polnisch als zweite Fremdsprache entschieden hatten, klärte sich bald alles auf. Frau Susanne Albani und ihre polnische Kollegin Asia brachten den Jugendlichen auf sehr lebendige und spannende Weise die Sprache und Kultur unseres Nachbarlandes nahe. Für die 7.Klasse war vieles, was in Polen natürlich absolut bekannt ist, noch neu. Und die meisten hatten zunächst noch glatt gedacht, keinen berühmten Polen zu kennen. Aber als die Namen von Fußballern fielen, staunten doch einige. Wie konnten sie vergessen, dass Lewandowski und Błaszczykowski aus dem Nachbarland kommen?!
Namen wie Mickiewicz, Szymborska, Skłodowska-Curie und Chopin klangen zwar noch fremd, aber die deutschen Pendants, u.a. Goethe und Beethoven kannten dann alle.
Besonderen Eindruck hinterließen neben Beispielen der modernen Rock- und Popmusik die beiden Betreuerinnen, die es den Teilnehmern der beiden Klassen mit Engagement und Freude ermöglichten, viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Völkern an der Grenze vor unserer Haustür zu erkennen. Und es war am Ende allen klar, dass das Erlernen einer Fremdsprache weit mehr beinhaltet als das Ansammeln von Ausdrücken oder komplizierten Grammatikregeln. Die Beschäftigung mit der Nachbarsprache geht über den Spracherwerb hinaus - man lernt die Menschen mit ihrer Mentalität, ihrer Kultur und ihren Alltagsgewohnheiten kennen und verstehen. Und da gibt es jede Menge Ähnlichkeiten, aber auch spannende Unterschiede zu entdecken.
Die kleinen Mitbringsel - das Leseheft und der Sprachführer - werden noch in den nächsten Unterrichtsstunden und während des gesamten Projektes mit unseren polnischen Partnerschulen nützlich sein. Und vielleicht kommt der Einkaufsbeutel beim nächsten Bummel durch Swinemünde zum Einsatz. Die Teilnehmer des besonderen Polnisch-Unterrichts werden sicher etwas Tolles finden.
Vielen Dank den beiden PolenMobil-Fahrerinnen! (Die übrigens begeistert waren von den Polnischkenntnissen und der Mitarbeit der Teilnehmer.)
Wir freuen uns auf den nächsten Besuch!!!
Dziękujemy serdecznie!!!

(I.Zapnik)

Ein Schulanfang auf Polnisch

Ein Schulanfang auf Polnisch

Wer wurde in seiner Schulzeit schon einmal zum Schüler geschlagen? Nein, nicht zum Ritter; das passierte früher auch hierzulande öfter. Aber so richtig mit „Schüler“Schlag in eine Schule aufgenommen zu werden - das ist mal was anderes! Das erlebt nicht jeder!

Am Dienstag, dem 13.09.2016 fuhr ein Häufchen recht aufgeregter Siebtklässler zur polnischen Partnerschule „Gimnazjum nr 2“ in Swinemünde. Begleitet wurde die Schar von der Klassenlehrerin Frau Schmidt und der Polnischlehrerin Frau Zapni, erwartet wurden alle in der Sporthalle von ihrer Partnerklasse, von den Standartenträgern der Schule, die die Schulflagge präsentierten, sowie von der Direktorin der Schule, Frau Tomaszek, und der Deutschlehrerin Frau Panfiluk.

Nachdem die beiden Landeshymnen verklungen waren, hörten die Schüler die Rede der Direktorin, in der sie den neuen Mitgliedern der Schülerschaft des polnischen Partnergymnasiums erläuterte, welche Bedeutung die schon 15 Jahre währende enge Zusammenarbeit der beiden Schulen habe und dass sie sich über das Interesse der deutschen Schüler an Sprache und Kultur Polens freue.

Die deutschen Schüler werden wie die polnischen Klassenkameraden in beiden Schulen am Unterricht teilnehmen, was natürlich voraussetzt, dass sie die Regeln und Gepflogenheiten der jeweiligen Schule des Nachbarlandes kennen. Deshalb veranstaltet die polnische Schule in jedem Jahr die Gelöbnisfeier (ślubowanie) auch mit den deutschen Siebtklässlern, die sich für Polnisch als zweite Fremdsprache entschieden haben.

Nachdem die Schüler das Gelöbnis vernommen hatten, wurden sie - jeder einzelne - von Frau Tomaszek mit einem riesengroßen Füllfederhalter zum Schüler geschlagen, was die deutschen Schüler ungemein beeindruckend fanden.

Nach der kleinen Feier lernten die Kinder ihre polnischen Klassenkameraden in einem kurzen Gespräch kennen. Und dabei legte sich dann auch die erste Aufregung, denn man stellte schnell fest, dass der bzw. die Gegenüber auch ganz schön angespannt gewesen ist und auch Fehler macht, weshalb dann auf die wunderbare Sprachvermischung Poldenglisch (Mischung von Polnisch, Deutsch und Englisch) zurückgegriffen wurde. Und auch beim anschließenden Schulrundgang mit den neuen Klassenkameraden wurde in den kleinen Grüppchen viel mit den Händen geredet und noch mehr gelacht.

Aus dem stillen Häufchen der Klasse 7 Ga war auf dem Rückweg von der Schule zur UBB ein fröhlich schwatzender Trupp geworden. Alle sind sich sicher, dass man so bald wie möglich wieder nach Swinemünde fahren sollte - und das lag nicht nur am Abschluss-Eis, das die Temperatur erträglicher machte. Es warten - und das weiß man jetzt - wirklich nette Klassenkameraden, mit denen man unbedingt bald viel mehr erleben will.
(I.Zapnik)

Gelöbnis und Meinungen der Schüler (pdf, ca. 130 Kb)

Projektausflug der 7Ga nach Polen

Kuchwale Twierdzy – Zu Ehren der Festung! Unser Projektausflug zum Fort Gerhard

Wir, die Klasse 7 Ga, sind in Begleitung von Frau Zapnik und Frau Lech am 28.5.2014 um 8.30 Uhr mit einem Bus zu unserer Partnerschule „Gimnazjum nr.2“ in Swinemünde/Polen gefahren. Dort haben wir die Schule unserer Partnerklasse besichtigt. Nachdem wir fertig waren, sind wir zunächst mit der Stadtfähre und dann mit dem Bus zum Fort Gerhard gefahren. Dort angekommen haben wir kurz auf unseren „Leutnant“ gewartet, der uns durch das Fort führte. Die Führung war natürlich auf Polnisch und mit einigen Übungen verbunden, die sich unser „Chef“ ausgedacht hatte. Weil wir das „Links um“ und das „Rechts um“ doch ganz gut gemacht hatten, wurden wir zum „Anfängerkanonier“ ernannt. Bockwurst und Toast gab es nach der Besichtigung am Lagerfeuer – was bei dem kühlen Wetter wirklich gut tat. Allerdings wurden wir von Ziegen „überfallen“, die das Essen stahlen, das nur einen Moment unbewacht war. Danach gab es ein Quiz auf Polnisch und Deutsch. Die deutschen Fragen mussten mit Kenntnissen über Polen, die polnischen Fragen mit unserem Wissen zu Deutschland beantwortet werden, also mussten wir uns mit den polnischen Schülern austauschen. Dann ging es – verabschiedet durch einen lauten Kanonenschuss - zurück nach Hause. Es war ein schöner Tag mit einigen interessanten Erfahrungen und viel Spaß – da störte das kühle Wetter weniger unsere gute Laune! Abschließend möchten wir uns bei allen Organisatoren – insbesondere bei Frau Panfiluk – für den gelungenen Tag bedanken!

Malte Möhring  i.A. der Klasse 7 Ga