Tage Ethischer Orientierung – TEO Toto

Vom 1. – 4. November 2011 fuhren wir, die Klassen 7Ga und 7Gb, nach Zinnowitz in das Sankt- Otto- Heim zum TEO- Projekt, den TAGEN ETHISCHER ORIENTIERUNG. Darauf hatten wir uns schon lange gefreut. Das TEO- Projekt war also keine gewöhnliche Klassenfahrt! Anfangs fragten wir natürlich: Was wird da wohl auf uns zukommen?

Doch bald sollten wir es erfahren. TEO hieß: Gedanken darüber machen, wer wir sind, wie wir in unser Leben starten und was wir aus unserem Leben machen wollen. Besonders spannend war, dass sich hier ca. 150 Jugendliche aus vielen Orten in M/V trafen, um über ihre Ängste, Hoffnungen und Probleme nachzudenken. Durch die Vertrauensspiele und das Postamt (hier wurde jeder fotografiert und bekam eine Nummer, die dann von anderen angeschrieben werden konnte) lernten wir auch die uns anfangs noch fremden Leute kennen. So war es klar, dass wir am letzten Tag, als es hieß: Abschied nehmen!, mächtig traurig waren. Mein Fazit: Diese Tage waren eine tolle Erfahrung für mich. Ich habe viel über mich gelernt und zudem neue Bekanntschaften geschlossen. Vor der Fahrt zum TEO- Projekt waren wir alle sehr aufgeregt und auch ein wenig ängstlich, was uns dort wohl erwarten würde. Schon auf der Zugfahrt hatten wir aber viel Spaß, denn da haben wir uns Gruselgeschichten erzählt. Als wir mit noch komischem Bauchgefühl in Zinnowitz ankamen, wandelte sich die Spannung schnell: Freudestrahlend stellten wir fest, dass wir ein ganzes Haus allein bewohnen durften. Die TEO- Tage standen unter dem Motto: „Reise zu mir selbst“. Besonders spannend waren hier die Spiele während der Gruppenarbeit. Z.B. haben 10 Gruppenmitglieder ein Seil so miteinander verknüpft, dass in der Mitte ein festes Netz entstand und einen Jugendlichen aus unserer Gruppe problemlos halten konnte. Er bewies uns anderen damit sein Vertrauen. Das Highlight aber war das Bordfest, bei dem Schülerinnen und Schüler gezeigt haben, was sie können (z.B. Einrad- Fahren). Bei der anschließenden Disko hatten wir unheimlich viel Spaß und waren selbst erstaunt darüber, wie ausgelassen wir doch waren. Ein wenig erschöpft, aber glücklich tauschten wir auf der Rückfahrt unsere vielen neuen Erfahrungen aus.

Carmen Stoll

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