Infrarotstrahlung

Infrarotstrahlung ist elektromagnetische Strahlung, die sich in Richtung größerer Wellenlängen an die sichtbare Strahlung anschließt und bis zu den Mikrowellen erstreckt. Alle Objekte mit einer Temperatur zwischen 2000 K (1700°C) und 10 K (-263°C) geben Infrarotstrahlung ab, also alles in unserer unmittelbaren Umgebung strahlt im Infrarotbereich.

Infrarotstrahlung teilt sich in drei Bereiche auf:

Nahes Infrarot(NIR):

780 Nanometer bis 3 Mikrometer Wellenlänge

Mittleres Infrarot(MIR):

3 Mikrometer bis 50 Mikrometer Wellenlänge

Fernes Infrarot(FIR):

50 Mikrometer bis 1 Millimeter Wellenlänge

 

Aufgrund der Empfindlichkeitsgrenzen der verschiedenen Infrarotdetekoren
und die Durchlässigkeitsfenster der Erdatmosphäre, kommt es zu dieser Unterteilung.
Vor allem der Wasserdampf in der Luft filtert sehr stark die FIR- Strahlung
und lässt auch nur bedingt die MIR-Strahlung der Sonne durch.
Dasselbe gilt für den Kohlestoffdioxid

 

Die Entdeckung der IR-Strahlung gelang dem deutsch-englischen Astronomen
William Herschel erstmalig im Jahre 1800, als er mithilfe eines Prisma das Sonnenlicht spektral zerlegte
und dabei jenseits des roten, langwelligsten Bereichs des sichtbaren Lichts eine nicht
sichtbare, aber wärmende Strahlung feststellen konnte.

 

Praktische Anwendung findet die Infrarotstrahlung hauptsächlich bei der kontaktlosen Übertragung von
Wärme. So wird die IR-Strahlung der Sonne zum Trocknen (zum Beispiel der Wäsche oder für Heu und Stroh) benutzt.


erstellt am 27.09.2012 von Paul Damp und Werner-Lukas Schäfer
letzte Aktualisierung am 27.09.2012 durch Paul Damp und Werner-Lukas Schäfer

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