Auf den Spuren Feiningers

Auf den Spuren von Lyonel Feininger wanderten die Schüler der 9 Gb Ende November vergangenen Jahres. Nach einer Wanderung auf einem Teilstück des Jacobsweges in Zirchow wurde die Idee in die Tat umgesetzt, seine Spuren zu verfolgen. So besuchte die Klasse die Kirche in Zirchow und fertigten erste Skizzen. (OZ berichtete). Nun wurde die 2. Elternversammlung in der Pfarrgemeinde Benz dazu genutzt, die Zusammenstellung der Werke zu präsentieren. “Unsere Sicht”, das waren die vielfältigsten Sichtweisen der Schüler zu ihren Werken. Dazu hatte Pfarrer Fricke drei Werke ausgewählt, die als extra Bilder in der Pfarrgemeinde ausgestellt wurden. Eleonore Beitz, Lehrerin für Kunsterziehung spendete den Mädchen und Jungen ein großes Lob: “Sie haben viel Herzblut in diese Arbeit hineingelegt”. Vor den Klassenkameraden und Eltern informierten die Neunklässler über ihre Beweggründe bei der Anfertigung der Werke: So wollte Agatha das Herzstück der Kirche in den Mittelpunkt stellen, Vanessa erinnerte daran, dass die Kirche früher auch als Fluchtort bei Katastrophen genutzt wurde, während Carmen die zum Malzeitpunkt kalte Kirche mit bunten Farben aufhellen wollte.

Mary Ann hatte die Kirche von hinten gemalt, Pauline hatte mit der Farbe blau, die Nähe zum Meer dokumentiert. Tom hatte wie andere auch viele Drei - und Vierecke benutzt, wie der große Künstler seinerzeit auch. Auch Jule, Erik, Martha, Jon und Lisa zeigten mit ihren Worten ihre Betrachtungsweise mit besonders aufhellenden Farben auf. Agatha bedankte sich bei Frau Beitz für die zwei tollen Schulstunden. Am heutigen Tag hatte diese mit einer Führung im Kunstkabinett in Benz durch Herrn Albers begonnen. Auch Klassenlehrerin Jana Hasenjäger lobte ihre Schüler auch für ihre rhetorischen Fähigkeiten. Sie erlebte in der folgenden Elternversammlung vorwiegend stolz und froh gestimmte Eltern.

Zurück zum Blog