Das Memorial Museum in Caen

Am ersten Tag unserer Reise, am 28.09.15, wollten wir das Museum besuchen. Davor trafen wir uns in der Schule von Merville-Franceville. Dort bekamen wir durch eine Präsentation Informationen über das Museum: wie es aufgeteilt ist, was zu sehen ist und auch schon einige Erklärungen zu Symbolen und Bildern.

Nach dem Mittag fuhren wir schließlich nach Caen. Insgesamt gab es drei Abschnitte, in die die Ausstellung unterteilt war- die Zeit vor 1945-der 2.Weltkrieg, der D-Day und die Zeit nach 1945, der kalte Krieg. Unser Besuch des Memorials begann mit der ersten Ausstellung, einer Reise durch die 20er und 30er Jahre, die den immer stärker werdenden Einfluss der Nazis zeigte. Weiter ging es mit folgenden Themen: „Das Scheitern des Friedens“, „Frankreichs schwarze Jahre“, „Vom europäischen- zum Weltkrieg“, „Völkermord und Massengewalt“, „Der totale Krieg“, „Die Gesellschaften im Krieg“, „Rückeroberungen und Freigaben“ und zuletzt „Das Kriegsende und die Bilanz“. Der zweite Teil beschäftigte sich, wie bereits erwähnt, mit dem D-Day, also der Landung der Alliierten an der Küste Frankreichs. Dabei war immer die Rede von „den 5 Stränden“. Als Letztes wurde die Zeit nach diesem entscheidenden Tag gezeigt: der kalte Krieg. Gegliedert wurde dieses Thema in: „Das Gegenüber zweier Systeme“, „Die Krise des kalten Krieges“, „Das Gleichgewicht des Schreckens“ und „Berlin im Zentrum des kalten Krieges“. Alle drei Ausstellungen wurden sehr anschaulich dargestellt. So hingen einmal Kühlschränke und Autos von der Decke, oder es stand mitten im Raum ein Kampfflugzeug. Doch so lustig dies auch klingen mag, so war es doch ein trauriges Kapitel der Menschheit, aus denen viele Opfer hervorgingen. Das spürten wir, als wir in diesen dunklen Räumen standen, in denen um uns herum beeindruckenden Fotos, Plakate oder Karten hingen. Alles in allem empfanden wir diesen Tag aber als sehr aufschlussreich und spannend, doch am Abend waren wir sehr erschöpft mit vielen Eindrücken im Kopf…!

Kim Ngan Dao, Cassandra Jaster, Lilly Krause 

 

Das Museum von vorne: Der Bruch soll den Atlantikwall symbolisieren, in den die Alliierten eine Bresche geschlagen haben.

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