15 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft und „Zwei Sprachen in einer Region“

Im Rahmen der Zusammenarbeit unter dem Motto „Zwei Sprachen–eine Region” entstand vor 15 Jahren die Idee, engere Kontakte zwischen Lehrern und Schülern der deutschen und polnischen Schulen zu knüpfen. Auf der Grundlage eines Abkommens zwischen den deutschen und polnischen Schulträgern wurde ein Projekt durch den ehemaligen Direktor der Swinemünder Schule „Gimnazjum nr 2“ Piotr Karlińskiund den Direktor des damaligen Heringsdorfer Gymnasiums Jürgen Räsch ins Leben gerufen, das

seinesgleichen sucht und über 15 Jahre Schüler, Lehrer und auch Eltern auf beiden Seiten der Grenze das Kennenlernen des Nachbarn ermöglicht hat.
Zwei Sprachen in einer Region“ – so heißt unser Projekt. 250 polnische sowie 230 deutsche Kinder und Jugendliche lernten nicht nur die Sprache, sondern lernten auch Freunde kennen, die sich über die Unterrichtsstunden und Begegnungen im Projekt nicht nur sprachlich gut verstehen.Das Deutsch-Polnische Projekt, das nicht nur die oben aufgeführten Schüler so beeindruckt hat, wurde in diesem Jahr 15 Jahre alt. Am Freitag, dem 09.12.2016, feierten Lehrer, Eltern, Schüler und Gäste aus der Stadt Swinemünde, aus dem Ministerium Mecklenburg-Vorpommern, aus der Gemeinde der Kaiserbäder und aus der Kreisverwaltung Greifswald-Vorpommern gemeinsam die Erfolge im Stadtkulturhaus Swinemünde.
Die Schüler der Klassen 8 und 9 der beiden Partnerschulen führten in einem beeindruckenden Programm auf, was sie im Unterricht gelernt haben. Die Polonaise als traditioneller polnischer Tanz bildete den sehr festlichen Auftakt, fröhliche Lieder, das Gedicht „Na straganie“ von Julian Tuwim und der dreisprachige Hit „Keine Grenzen“ schlossen sich an. Die Koordinatorinnen beider Schulen, die Lehrer und Schüler hatten fleißig an der Vorbereitung dieses Festes gearbeitet. Ein besonderer Dank allen, die uns und unser Projekt unterstützten und uns auch weiterhin Hilfe bieten wollen. Dankeschön auch an das DPJW, die UBB, die Jugendbegegnungsstätte in Kamminke, das Pommersche Landesmuseum und das Institut Slawistik der Universität Greifswald sowie die Gemeinde der Kaiserbäder. Ohne deren Hilfe und finanzielle Unterstützung wäre die Durchführung unserer vielen Begegnungen nicht möglich. Unserer besonderer Dank gilt den Eltern, die ihre Kinder bei stets motivieren, die schöne polnische Sprache zu lernen. Auf die nächsten 15 Jahre guter Nachbarschaft und Freundschaft auf unserer Insel und in diesem Projekt!
Wer möchte, kann sich das Programm unter http://www.tvswinoujscie.pl/wiadomosci/863,miedzynarodowe-swietowanie-gimnazjalnych-placowek anschauen.

I. Zapnik

Die Rede des Schulleiters J. Räsch (pdf, ca. 180 Kb)

Jubilaeum 2016

Weiter Bilder findet hier in der Galerie.

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